Waschbären

Unsere Waschbär-Seite

Willkommen in der Welt unserer kleinen Banditen!

Hier erfährst du, wie ich auf den Waschbären kam, wie diese Tierart nach Deutschland gelangte und weshalb sie einigen Menschen als Plage gelten.

Wir möchten dazu beitragen, Mythen von Fakten zu unterscheiden und zugleich spannende Einblicke in die Welt der Waschbären geben.

Nicht zuletzt findest du hier Hilfe und Rat, was zu tun ist, wenn du einen verletzten Waschbären findest.

Meine Position

Ich mache gleich zu Beginn ein Geständnis: Ja. Ich liebe Waschbären.

 

Wenn du eine völlig neutrale Seite suchst, bist du hier vielleicht nicht ganz richtig.

 

Wenn du den Waschbären kennenlernen möchtest, dann freue ich mich, dass du da bist.

 

Vor ein paar Jahren wusste ich selbst kaum etwas über Waschbären. Heute begleiten sie meinen Alltag. Ich habe unzählige Stunden mit ihnen verbracht. Ich habe erlebt, wie sie spielen, kuscheln, streiten, lernen, trauern und sich gegenseitig helfen. Jeder einzelne hat seinen eigenen Charakter.

 

Seitdem haben diese kleinen Banditen einen festen Platz in meinem Herzen.

Heißt das, ich finde alles toll, was Waschbären machen?

 

Nein.

 

Heißt das, ich ignoriere wissenschaftliche Erkenntnisse?

 

Erst recht nicht.

 

Auf dieser Seite findest du wissenschaftlich fundierte Informationen, aktuelle Erkenntnisse und viele Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit in der Wildtierhilfe.

 

Dort, wo es eindeutige Antworten gibt, findest du Fakten.

 

Dort, wo Wissenschaftler unterschiedlicher Meinung sind, möchte ich dir genau das zeigen.

 

Denn ich finde, jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden dürfen.

Eines steht für mich jedoch fest: Der Waschbär hat sich Deutschland nicht ausgesucht.

 

Wir Menschen haben ihn hierher gebracht.

 

Er macht heute genau das, was jedes Wildtier macht: Er versucht zu überleben.

 

Deshalb verdient er aus meiner Sicht vor allem eines: Respekt.

 

Ich lade dich ein, den Waschbären mit mir kennenzulernen.

 

Vielleicht wirst du danach kein Waschbär-Fan.

 

Vielleicht schaust du ihn einfach mit etwas anderen Augen an. Das würde mir schon reichen.

 

Herzlich willkommen in der Welt unserer kleinen Banditen.

 

Yvonne Böhmer

Gründerin Tierhof(fnung) e.V.

Warum Waschbären?

Ich gebe es gleich zu. Ich bin hoffnungslos in Waschbären verliebt. Nicht in Plüschwaschbären oder lustige Videos im Internet, sondern in echte Waschbären. In kleine, freche Banditen mit klugen Köpfchen, geschickten Pfoten und einem Blick, bei dem man manchmal genau weiß, dass sie gerade etwas aushecken.

 

Vor ein paar Jahren wusste ich selbst kaum etwas über diese Tiere. Heute gehören sie zu meinem Alltag und haben sich einen festen Platz in meinem Herzen erobert. 

 

Jeder einzelne ist anders. Der eine ist mutig, der nächste vorsichtig. Manche stürzen sich voller Neugier in jedes Abenteuer, andere beobachten erst einmal in aller Ruhe. 

Sie spielen, lernen, kuscheln, streiten und überraschen mich jeden Tag aufs Neue.

 

Was mich an Waschbären so fasziniert, ist ihre Mischung aus Intelligenz, Neugier und Lebensfreude. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sie Probleme lösen, aus Erfahrungen lernen und sich Lösungswege merken. 

 

Für mich sind sie kleine Persönlichkeiten mit ganz eigenen Ideen.  Manchmal bringen sie mich zum Lachen. Manchmal treiben sie mich an den Rand des Wahnsinns. Langweilig wird es mit ihnen nie.

Ich weiß, dass nicht jeder meine Begeisterung teilt. Für viele Menschen ist der Waschbär vor allem eine invasive Art oder ein ungeliebter Mitbewohner auf dem Dachboden. 

 

Ich sehe zuerst das Tier. Ein Wildtier, das sich Deutschland nicht ausgesucht hat. Wir Menschen haben den Waschbären hierher gebracht. Heute macht er genau das, was jedes andere Wildtier auch macht. Er sucht Nahrung, zieht seine Jungen groß und versucht zu überleben.

Diese Seite ist deshalb keine Anklageschrift und auch keine Werbebroschüre. Sie ist eine Einladung, den Waschbären kennenzulernen. Mit wissenschaftlichen Fakten, mit Erfahrungen aus unserer Wildtierhilfe und mit ganz viel Herz. Vielleicht wirst du danach kein Waschbär-Fan. Vielleicht schaust du ihn einfach mit etwas anderen Augen an. Das würde mich schon freuen.

Häufige Fragen - und meine Antwort darauf

Im Zusammenhang mit dem Waschbären in Deutschland werden immer wieder ähnliche Fragen diskutiert und dabei oft "aus dem Bauch heraus" argumentiert. Das möchte ich anders machen und habe dazu fundierte Quellen ausgewählt, denen ich vertraue - und denen auch du vertrauen solltest.   

Wie kamen der Waschbär nach Deutschland?

Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika. Ohne den Menschen würde er heute nicht in Deutschland leben.

Im Jahr 1934 wurden am Edersee in Hessen die ersten Waschbären bewusst ausgesetzt. Wenige Jahre später entkamen weitere Tiere aus Pelztierfarmen. Neuere genetische Untersuchungen zeigen, dass der heutige Bestand wahrscheinlich auf mehrere Aussetzungen und Entweichungen zurückgeht.

Der Waschbär hat sich Deutschland also nicht ausgesucht - wir Menschen haben ihn hierher gebracht.

Seitdem hat er sich an unsere Landschaft angepasst. Heute lebt er in Wäldern, an Flüssen und sogar mitten in unseren Städten.

Quellen: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Fischer et al. (2015), Michler (Waschbärforschung)

Warum gilt der Waschbär als invasiv?

Der Begriff „invasiv“ beschreibt zunächst keine Eigenschaft des Tieres, sondern seine Herkunft und seine mögliche Wirkung auf die Natur.

Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde durch den Menschen nach Europa gebracht.

Nach der EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten gilt er als invasiv, weil er sich erfolgreich ausgebreitet hat und Auswirkungen auf heimische Arten haben kann.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Waschbär automatisch Schaden verursacht. Es bedeutet auch nicht, dass der Waschbär „böse“ ist.

Er macht genau das, was jedes Wildtier macht: Er sucht Nahrung. Er zieht seine Jungen groß. Er versucht zu überleben.

Unser Blick richtet sich deshalb nicht gegen den Waschbären, sondern auf einen verantwortungsvollen Umgang mit ihm.

Quellen: EU-Verordnung 1143/2014, Bundesamt für Naturschutz, Nehring (2018)

Ist der Waschbäre Plage oder Zuckerschnute?

Wahrscheinlich weder noch - der Waschbär ist ein Wildtier und außergewöhnlich intelligent, neugierig und anpassungsfähig. 

Ja, Waschbären fressen Eier, Amphibien und kleine Säugetiere. Das tun allerdings auch andere heimische Beutegreifer wie Fuchs, Marder oder Dachs.

Der Rückgang vieler Tierarten hat meist mehrere Ursachen. Lebensraumverlust, Straßenverkehr, Pestizide, Klimawandel und verschiedene Fressfeinde wirken oft gleichzeitig.

Die Forschung untersucht deshalb nicht nur den Waschbären, sondern das gesamte Ökosystem.

Wir wünschen uns, dass über den Waschbären sachlich diskutiert wird, auf Grundlage wissenschaftlicher Fakten und ohne Vorurteile. Und immer mit Respekt vor dem Tier.

Quellen: Bundesamt für Naturschutz, Nehring (2018), Michler, aktuelle Forschung zur Waschbärökologie.Plage oder Zuckerschnute?

Was tun, wenn Waschbären "stören"?

Mit etwas Wissen lassen sich viele Konflikte vermeiden. Probleme mit Waschbären entstehen nicht, weil diese böse oder besonders frech sind. Sie handeln nach ihren natürlichen Instinkten.

Ein Beispiel: Wenn du Hühner hältst, schützt du sie mit einem sicheren Stall oder einem Elektrozaun. Nicht, weil der Fuchs böse ist, sondern weil der Fuchs ein Fuchs ist.

Mit Waschbären ist es genauso. Wenn du keine Waschbären auf deinem Dachboden möchtest, sichere dein Haus. Verschließe mögliche Einstiegsöffnungen, repariere beschädigte Dachziegel und entferne Kletterhilfen. Kann der Waschbär nicht hinein, sucht er sich einen anderen Schlafplatz.

Nicht das Wildtier muss sich ändern - wir Menschen können unsere Häuser, Ställe und Gärten so sichern, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.

Wann werden Waschbären geboren?

Die meisten Waschbären bringen ihre Jungen zwischen März und Mai zur Welt. Ein Wurf besteht meist aus zwei bis fünf Jungtieren. In den ersten Wochen bleiben die Jungen gut versteckt im Bau und werden von ihrer Mutter versorgt.

Wann sieht man junge Waschbären?

Ab etwa Juni und Juli verlassen die Jungtiere gemeinsam mit ihrer Mutter den Bau und erkunden ihre Umgebung. Im Spätsommer und Herbst werden sie immer selbstständiger. Gerade in dieser Zeit werden junge Waschbären häufig allein gesehen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie Hilfe brauchen.

Wann ist ein Waschbär(baby) ein Notfall?

Ein Waschbär braucht Hilfe, wenn er:

- verletzt oder blutend ist
- von Fliegen oder Maden befallen ist
- stark geschwächt oder apathisch wirkt
- über längere Zeit laut schreit und auch bei einem Rückführungsversuch keine Mutter erscheint
- nachweislich ein verwaistes Jungtier ist, zum Beispiel wenn die Mutter überfahren wurde

Ein gesunder Jungwaschbär, der neugierig unterwegs ist oder kurz allein sitzt, braucht in der Regel keine Hilfe. Die Mutter ist häufig in der Nähe und kehrt zurück.

Im Zweifel gilt: Erst beobachten. Dann handeln. 

Jedes Frühjahr werden vermeintlich verwaiste Waschbärbabys gefunden. Der erste Impuls ist oft, das Tier sofort mitzunehmen. Das ist gut gemeint, aber nicht immer die beste Lösung. Die beste Mutter für ein Waschbärbaby ist seine eigene Mutter.

Nicht jedes allein gefundene Waschbärbaby ist ein Notfall. Die Mutter ist häufig auf Nahrungssuche und kehrt später zurück. Beobachte die Situation zunächst aus einiger Entfernung. Bleib nicht direkt neben dem Jungtier stehen, denn dann traut sich die Mutter oft nicht zurück.

Und wenn du unsicher bist, frage lieber einmal nach, bevor du ein gesundes Wildtier mitnimmst.

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Der Waschbär ist eine invasive Art. Trotzdem gilt auch für ihn das Tierschutzgesetz.

Ein gesundes Waschbärbaby darf nicht einfach aus der Natur entnommen werden.

Ist ein Jungtier verletzt, krank, unterkühlt oder offensichtlich hilflos, darf und sollte ihm geholfen werden. Das Wohl des Tieres steht in dieser Situation an erster Stelle.

Nach der Aufnahme eines hilfsbedürftigen Waschbärbabys sollten die zuständigen Stellen informiert werden. Welche Behörde oder welcher Jagdausübungsberechtigte zuständig ist, richtet sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften.

Wir empfehlen, zunächst Kontakt zu einer erfahrenen Wildtierstation oder einer sachkundigen Pflegestelle aufzunehmen. Dort erhältst du eine fachliche Einschätzung zur Versorgung des Tieres und Unterstützung bei den weiteren notwendigen Schritten.

Die Rückführung hat immer Vorrang und wir empfehlen daher immer zuerst einen Rückführungsversuch.

Wie kann ich eine Rückführung versuchen?

Setze das Waschbärbaby in einen hohen Karton, der oben offen bleibt. Die Waschbärmutter kann problemlos in den Karton hineinklettern und ihr Junges herausholen. Versprochen.

Lege eine Fleecedecke oder ein Baumwolltuch hinein. Ein angewärmter Snuggle Safe oder eine gut geschützte Wärmflasche sorgt für Wärme. Wichtig ist, dass das Jungtier sich von der Wärmequelle entfernen kann, wenn ihm zu warm wird.

Stelle den Karton möglichst nah am Fundort an einen ruhigen und geschützten Platz. Das Waschbärbaby ruft nach seiner Mutter. Oft beobachtet sie die Situation zunächst aus sicherer Entfernung und holt ihr Junges erst später ab.

Eine Rückführung gelingt nicht immer in der ersten Nacht. Manchmal dauert sie mehrere Nächte. Tagsüber wird das Jungtier versorgt und gefüttert. Am Abend wird es erneut am Fundort angeboten. Auch eine Rückführung nach vier Tagen ist noch möglich. Gib deshalb nicht zu früh auf. Niemand ersetzt die richtige Waschbärmama.

Findest du eine tote Waschbärmutter, lohnt sich immer die Suche nach Jungtieren in der Umgebung. Die Kleinen verlassen ihre Höhle oft erst nach ein oder zwei Tagen auf der Suche nach Hilfe. Wird ein Jungtier gefunden, suche unbedingt auch nach Geschwistern.

Was muss ich bei der Hygiene beachten?

Bitte fasse ein Waschbärbaby möglichst immer mit Einmalhandschuhen oder anderen Schutzhandschuhen an.

Dabei geht es weniger darum, gebissen oder gekratzt zu werden. Jungtiere können Infektionskrankheiten wie Staupe oder Parvovirose in sich tragen, ohne dass man ihnen das sofort ansieht. Diese Erreger können über Körperflüssigkeiten, Kot oder verunreinigte Gegenstände weitergegeben werden und stellen insbesondere für ungeimpfte Hunde und Katzen ein Risiko dar.

Wasche dir nach jedem Kontakt gründlich die Hände, desinfiziere benutzte Gegenstände und halte gefundene Waschbärbabys immer getrennt von deinen eigenen Haustieren, bis ein Tierarzt oder eine erfahrene Wildtierstation das weitere Vorgehen empfohlen hat.

Erste Hilfe am Waschbären - bei Unterkühlung aufwärmen!

Der wichtigste Grundsatz lautet : Ein kaltes Waschbärbaby niemals sofort füttern. 

Unterkühlte Jungtiere müssen zunächst mindestens 30 Minuten langsam aufgewärmt werden. Erst danach darf Nahrung angeboten werden.

Geeignete Wärmequellen sind: Snuggle Safe, eine gut eingewickelte Wärmflasche, eine mit warmem Wasser gefüllte PET-Flasche oder vorgewärmte Handtücher.

Rotlicht eignet sich nicht, weil die kleinen Waschbären dadurch schnell austrocknen.

Erste Hilfe am Waschbären - Elektrolyte zuführen

Ist das Waschbärbaby schwach, ausgetrocknet oder verweigert nach dem Aufwärmen die Milch, sollten zunächst Elektrolyte gegeben werden. Sie gleichen den Flüssigkeitsverlust aus und unterstützen den Kreislauf. Erst wenn das Tier wieder warm und etwas kräftiger ist, sollte auf Aufzuchtmilch umgestellt werden.

Falls keine fertige Elektrolytlösung vorhanden ist, lässt sich eine einfache Notfalllösung herstellen: 1 Liter Wasser aufkochen, 1 Teelöffel Salz hinzufügen, 3 Teelöffel Zucker einrühren, 5 Minuten kochen lassen, auf Körpertemperatur abkühlen lassen (die fertige Elektrolytlösung ist im Kühlschrank bis zu 48 Stunden haltbar).

Die Lösung wird tropfenweise oder in kleinen Schlucken angeboten. Ein geschwächtes Jungtier darf niemals zum Trinken gezwungen werden.

Erste Hilfe am Waschbären - richtig füttern

Kuhmilch ist für Waschbärbabys ungeeignet.

Bewährt hat sich Welpenaufzuchtmilch, zum Beispiel Royal Canin Baby Dog oder Baby Cat. Die Milch wird nach Herstellerangaben angerührt und körperwarm angeboten.

Als Faustregel gilt: Pro Mahlzeit etwa 5 Prozent des Körpergewichts füttern. Die Welpen sollten täglich zunehmen. Ein Gewichtsverlust ist immer ein Warnsignal.

Ab einem Gewicht von etwa 750 bis 800 Gramm beginnen viele Jungtiere zusätzlich Banane und gekochte Karotte zu fressen. Wenig später folgen weiteres Obst, Gemüse, Mehlwürmer, Ei und andere natürliche Nahrungsmittel.

Melde dich bei uns, wir helfen!

Ein Waschbärbaby aufzuziehen bedeutet viel Verantwortung. Wärme, Ernährung, Hygiene und die richtige Entwicklung spielen eine große Rolle.

Wenn du ein Waschbärbaby gefunden hast und dir unsicher bist, melde dich gerne bei uns. Gemeinsam entscheiden wir, ob eine Rückführung möglich ist oder das Tier Hilfe braucht.

Unser Ziel ist immer, die beste Lösung für jedes einzelne Waschbärbaby zu finden. Und wenn es irgendwie möglich ist, gehört dazu immer die Rückkehr zu seiner eigenen Mama

Langfristige Hilfe durch Populations-Management

Sterilisieren statt zu töten - wie ein Projekt aus Kassel neue Wege beschreitet

Das BiPoMa Projekt Kassel geht neue Wege im Umgang mit Waschbären: Statt den Bestand ausschließlich durch Bejagung zu regulieren, setzt das Projekt auf biologisches Populationsmanagement. 

 

Waschbären werden eingefangen, sterilisiert und anschließend wieder in ihrem Revier freigelassen. Ziel ist eine langfristige, tierschutzgerechte Reduzierung der Population.

 

Das europaweit erste Pilotprojekt wird fachlich begleitet und stößt eine wichtige Diskussion über moderne Managementmaßnahmen für invasive Arten an.

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